Schulprogramm
Liebe Leser, in dieser Rubrik finden sie einen kleinen Auszug aus unserem Schulprogramm. Detaillierte Informationen zu unserer Schule und den dazugehörigen Konzepten finden Sie im vollständigen Schulprogramm der BOS Kirchmöser. Dieses wird stetig aktualisiert und evaluiert. Um ihnen einen tiefgreifenden Einblick in unsere Schule zu geben, stellen wir Ihnen unser Schulprogramm in Form einer PDF Datei zur Verfügung.

Sehr geehrte Eltern,

wieder einmal stehen Sie vor der Qual der Wahl, in welche Schule schicken wir unser Kind?

  • Welche Schule passt zu unserem Kind?
  • Was für ein Lerntyp ist mein Kind und was liegt ihm?

Sie treffen gemeinsam mit Ihrem Kind eine Entscheidung, die den weiteren Weg Ihres Kindes bestimmt.

Wir möchte Ihnen die Berufsorientierte Schule Kirchmöser vorstellen und gleichzeitig mit einigen Unklarheiten aufräumen. Die BOS-Kirchmöser ist eine Oberschule, wie jede andere Oberschule im Land und in der Stadt Brandenburg, in der Ihre Kinder alle Abschlüsse erreichen können, die im Land Brandenburg an den Oberschulen vergeben werden.

Was ist an der BOS- Kirchmöser anders?

Bis auf die Tatsache, dass unsere Schüler verstärkt auf die Realität des Berufslebens vorbereitet werden, nichts. Verstärkt bedeutet, dass die Schüler der 7.- 9. Klassen jeweils 1 bzw. 2 Tage pro Woche im ganzen Schuljahr in die Betriebe gehen und in dieser Zeit eine Vielfalt an Berufen kennenlernen und sich ausprobieren können.

Unsere Schüler wissen, was sie in der Berufswelt erwartet, sie kennen die Anforderungen, die in den einzelnen Berufszweigen von ihnen erwartet wird, sie gehen nicht blind in den Beruf.Unsere Schüler haben die Chance in der 9. Klasse sich an 2 Tagen in der Woche ein ganzes Schuljahr über in dem Berufszweig auszuprobieren, deren Berufswunsch es womöglich sein soll.

Im Fokus steht die Berufsorientierung…

Nicht erst seit Veröffentlichung der Ergebnisse von PISA- und OECD- Studien steht das deutsche Bildungssystem insgesamt in der Kritik. Die Wirtschaft beklagt bei den Auszubildenden das Fehlen von Schlüsselqualifikationen, wie Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität, Kommunikationsfähigkeit, Methodenkompetenz, Eigeninitiative und Problemlösevermögen.

PraxislernenEine Möglichkeit, diesen Problemen einen erfolgreichen Lösungsansatz zu geben, ist die Verknüpfung von Allgemeinbildung und Berufsorientierung. Seit dem Oktober 2004 ist die Berufsorientierte Schule Kirchmöser Teilnehmer an dem Projektverbund Praxis-lernen. Dieses Projekt initiiert und untersucht unter wissenschaftlicher Begleitung den Einfluss von betrieblicher Praxis auf das schulische Lernen und die Auswirkungen auf den Erwerb von speziellen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Das Ziel unserer Schule ist es, die schulische Berufsorientierung eng mit reellen der Praxis zu verknüpfen und mit ansässigen Betrieben des Ortsteils bzw. der Stadt zu kooperieren.

Schule & Beruf sehen wir als untrennbar an…

Praxislernen ist ein völlig anderes Lernkonzept. Unsere Schüler erhalten durch das Praxislernen einen neuen inhaltlichen und methodischen Zugang zur Bildung. Produktive Tätigkeit wird somit zum Ausgangspunkt und zum Ziel von Bildung. Unsere Schüler werden herausgefordert, notwendiges fachliches Wissen und Können aus den konkreten Anforderungen des Tätigkeitsprozesses abzuleiten, zu erarbeiten und umzusetzen. Sie erwerben jedoch keine vorgezogene Berufsausbildung.

Die somit wachsende Selbständigkeit bei der Planung, Realisierung und Auswertung wird durch die Zusammenarbeit zwischen:

  • Schule – Unternehmen
  • Schule – Gesellschaft
  • Schule – Lebenswirklichkeit
  • Schule – Eltern

realisiert.

Praxislernen und Schule

(Quelle: http://praxislernen.de/ueber-praxislernen/was-ist-praxislernen)

Unser Lernkonzept des Praxislernens wird wöchentlich in den schulischen Alltag integriert. Dennoch erhalten unsere Schüler und Schülerinnen genauso viele Unterrichtsstunden wie an jeder anderen Oberschule im Land Brandenburg. Dies wird durch die Verpflichtung der Berufsorientierung im Wahlpflichtunterricht möglich. Es gehen somit keine Unterrichtstunden verloren oder fallen zusätzlich an.

Berufsorientierung im schulischen Alltag

Jahrgang

Praxislerntage

Jahrgang 7

  • wöchentlich montags
  • SPEMA (Metallbearbeitung)
  • ZAL (Holzbearbeitung)
  • soziale Einrichtungen / Schulküche

Jahrgang 8

  • wöchentlich mittwochs
  • SPEMA (Metallbearbeitung)
  • ZAL (Schwerpunktsetzung, Holzbearbeitung, Elektronik, KFZ, Raumgestaltung)
  • soziale Einrichtungen / Schulküche

Jahrgang 9

  • wöchentlich donnerstags, freitags
  • Betrieb der eigenen Wahl
  • 150 Partnerbetriebe möglich

Jahrgang 10

  • 2- wöchiges Praktikum
  • Vorstellungsgesprächstraining
  • Bewerbungsunterlagencheck

Nähere Informationen zu unserer Schule:

1 Tag pro Woche Praxislernen in Klasse 7 und 8:

  • jeweils ein Trimester (ca. 10 Wochen) in der Holz-bearbeitung bzw. anderen handwerklichen Tätigkeitsfeldern, in der Metallbearbeitung, in einer sozialen Einrichtung oder der Schulküche

2 Tage Praktikum pro Woche in einem selbst gewählten Betrieb in Klasse 9:

  • Zusammenarbeit mit mittlerweile 150 Betrieben in unserer Umgebung

regelmäßige Präsentationen:

  • Schüler präsentieren ihre Erfahrungen aus den Praktika regelmäßig vor Mitschülern, Eltern und Lehrern

Berufsberatung vor Ort:

  • Intensive Berufsberatung durch die Arbeitsagentur während der gesamten Schulzeit

kleine Unterrichtsgruppen:

  • Kursunterricht in sämtlichen Hauptfächern (2 Klassen in 3 Gruppen), dadurch kleine Lerngruppen

Lernwerkstätten an 2 Tagen pro Woche:

  • Schüler bearbeiten unter Aufsicht eigene Aufgaben oder besuchen eine Arbeitsgemeinschaft im Ganztag

Ganztagsangebot:

  • ca. 30 Angebote von Lernwerkstatt, Sport, soziale Aktivitäten (Streitschlichtung, Kochen), LRS Förderung,  Fremdsprache, Bibliothek bis Schülerzeitung

Unsere Partner

Wir kooperieren mit mehr als 150 Ausbildungsbetrieben aus der Stadt und der Region um Brandenburg an der Havel. Hinzu kommen Netzwerke, Verbände und Institutionen wie beispielsweise:

  • Netzwerk Zukunft
  • INISEKI
  • Starke Schule u.v.m.

Besonders intensiv arbeiten wir mit der SPEMA GmbH, dem Zentrum für Aus- und Weiterbildung (ZAL) und sozialen Einrichtungen wie der AWO und Kindertagesstätten zusammen.

Schulabschlüsse

Abschluss

… und Anschluss

erweiterte Berufsbildungsreife (EBR)

  • Berufsausbildung

Fachoberschulreife (FOR)

  • Berufsausbildung
  • Übergang in die Fachoberschule (OSZ) (Fachabitur)

Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (FORQ)

  • Berufsausbildung
  • Übergang in die Fachoberschule (OSZ) (Fachabitur )
  • Übergang in die Oberstufe (3 jähriges Abitur am OSZ)

Kontaktaufnahme

BOS Anfragen

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