Unsere Schule

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte, liebe Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen,

leider kann unser Tag der offenen Tür, aufgrund der aktuellen Beschränkungen, nicht wie geplant stattfinden. Gerne hätten wir Sie und Euch an unserer Schule willkommen geheißen. Damit uns alle Interessierten trotzdem kennenlernen können, finden Sie in diesem Beitrag eine Vielzahl von Informationen, Downloads und Hinweisen zur BOS Kirchmöser - einer Schule mit hervorragender Berufsorientierung.

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Wer sind wir? Was zeichnet uns aus? Was wollen wir mit Ihnen erreichen?

(geschrieben von Silke Rougk - Musik- & Kunstlehrerin und angehende Sonderpädagogin der BOS Kirchmöser)

Die Berufsorientierte Schule (BOS) Kirchmöser ist eine Oberschule, an der alle Abschlüsse erreicht werden können, die in Brandenburg an einer Oberschule möglich sind. Hier haben alle Schüler dieselbe Fach-Stundenanzahl wie an anderen Oberschulen. Mit dem FOR und dem FORQ -Abschluss, den im vergangenen Jahr 60 Prozent unserer Schüler erlangt haben, steht einem Wechsel in die Abiturstufe nichts mehr im Wege.

Zusätzlich werden die Kinder verstärkt auf die Realität des Berufslebens vorbereitet. In den Klassen 7 bis 9 stehen pro Woche 1 oder 2 Tage, zum Ausprobieren und Kennenlernen verschiedener Arbeitsbereiche zur Verfügung. Dank unserer kompetenten Partner wie der SPEMA (Metallbearbeitung), der ZAL (Holzbearbeitung, KFZ, Raumgestaltung) und sozialer Einrichtungen, wie der AWO und verschiedenen Kitas erlangen unsere Schüler viele Erfahrungen für ihre Berufswahl. Auch Hauswirtschaftslehre steht auf dem Programm. In der 9. Klasse durchlaufen sie ein Schuljahr lang ein Praktikum im Betrieb ihrer Wahl. Des Weiteren wird unseren Schülern, während der gesamten Schulzeit durch die Arbeitsagentur, regelmäßig eine Berufsberatung in unserer Schule angeboten.

Der Unterricht erfolgt im Kursverband mit maximal 18 Schülern. Es gibt Fachleistungsdifferenzierungen in Mathematik, Deutsch, Englisch und Physik. Das heißt, die Schüler werden entsprechend ihren Leistungen in A- und B-Kursen unterrichtet. Ab der 9. Klasse kann eine 2. Fremdsprache angewählt werden. Bei Lernschwierigkeiten bieten unsere Sonderpädagogen Unterstützung und ein Förderprogramm an. Darüber hinaus führen wir vielfältige Projekte und Aktionen durch. Ob der Corona-Pandemie bewältigen wir den digitalen Unterricht derzeit mit der HPI-Schul-Cloud.

Bushaltestelle BOSDer Unterricht beginnt um 8.25 Uhr und endet mit der 7. Stunde spätestens um 14.55 Uhr. Um pünktlich aus Brandenburg City in die Schule zu gelangen, kann man den Bus um 7.51 Uhr am Stadion/Industriemuseum nutzen. 8.10 Uhr steigen dann die Schüler an der von unseren Schülern gestalteten Haltestelle aus.

Die BOS Kirchmöser ist mit PC-Räumen, einer Sporthalle, einer Bibliothek, einem Aufenthaltsraum mit Tischtennisplatten sowie einem großzügigen Sportplatz gut ausgestattet. Als voll gebundene Ganztagsschule bieten wir dienstags und donnerstags in der 6. Stunde eine Vielzahl von Aktivitäten und Förderungsmöglichkeiten an. Dazu gehören Fußball, eine Imkerei, die gesunde, schnelle Küche oder Hilfe bei der Prüfungsvorbereitung.

Eigentlich sollten Sie, liebe Eltern und Ihr, liebe künftige BOS-Schüler, von den künftigen Mitschülern vom gelungenen Konzept unserer Schule überzeugt werden. Aber in dieser schwierigen Zeit, in der ein Tag der offenen Tür schon zu viel Nähe bedeutet, kann das leider nicht realisiert werden. Deshalb möchten wir als Lehrerteam Sie und Euch herzlich einladen, sich die obige Präsentation, unsere Flyer und unser Schulprogramm anzusehen. Auf unserer Homepage finden Sie weitere Infos und können uns zu Fragen unter folgenden Kontaktdaten erreichen:

paxislernenPraxislernen ist ein besonderer, praxisorientierter Unterrichtsansatz. Es zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung der fachbezogenen Festlegungen des schulinternen Curriculums mit der Praxistätigkeit von Schülerinnen und Schülern in Betrieben oder Berufsbildungsstätten aus. Über individuelle Lernaufgaben aus verschiedenen Fächern werden Unterrichtsinhalte mit den Erfahrungen aus der Praxis verzahnt. Für die Durchführung werden gemäß dem fachübergreifenden bzw. fächerverbindenden Ansatz Stunden und Unterrichtsinhalte mehrerer Fächer zusammengefasst.

Grafik Lernort Praxis 768x238

Positive Aspekte des Praxislernens

  • Jugendliche kennen ihre Interessen und Fähigkeiten besser.
  • Durch das Bewusstwerden der Bedeutung von Fachwissen im Umgang mit Aufgaben im Berufsalltag erhöhen sich Lern- und Abschlussmotivation.
  • Die Bearbeitung und Präsentation von Praxislernaufgaben stärken Schülerinnen und Schüler bei der individuellen Lernplanung und Bewältigung komplexer Aufgabenstellung.
  • Soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und werden gestärkt.
  • Die individuelle Auseinandersetzung mit verschiedenen Praxislernorten fördert die Berufswahlkompetenz.
  • Es entstehen neue Chancen auf einen Praktikums- und Ausbildungsplatz.

In der aktuellen Laudatio des Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. wird unsere Berufsorientierung wie folgt gewürdigt:

„Die Berufsorientierte Schule Kirchmöser zeichnet intensive berufsorientierende sowie praxis-, schul- und elternhausverbindende Arbeit aus. An dieser Schule ist Berufsorientierung das Thema Nummer eins. Sie bietet zwar keine Exklusivitäten, dafür aber eine hervorragend stabile Vielfalt. So wird sie zu einem Ort, an dem alle willkommen sind, Zeit gegeben wird zum Wachsen, Rücksicht und Respekt voreinander gepflegt werden, Lernende und Lernbegleiter als Individuen angenommen werden, Umwege und Fehler als Lebens- und Erfahrungsgrundlage erlaubt sind, Bewertungen hilfreiche Orientierungen geben und Eltern wichtige Partner sind.“

wichtige Unterlagen und Hinweise für das Praxislernen:

alle weiteren Unterlagen finden Sie in unserem Downloadbereich

In der aktuellen Laudatio des Netzwerk Zukunft. Schule und Wirtschaft für Brandenburg e.V. wird unsere Berufsorientierung wie folgt gewürdigt:

„Die Berufsorientierte Schule Kirchmöser zeichnet intensive berufsorientierende sowie praxis-, schul- und elternhausverbindende Arbeit aus. An dieser Schule ist Berufsorientierung das Thema Nummer eins. Sie bietet zwar keine Exklusivitäten, dafür aber eine hervorragend stabile Vielfalt. So wird sie zu einem Ort, an dem alle willkommen sind, Zeit gegeben wird zum Wachsen, Rücksicht und Respekt voreinander gepflegt werden, Lernende und Lernbegleiter als Individuen angenommen werden, Umwege und Fehler als Lebens- und Erfahrungsgrundlage erlaubt sind, Bewertungen hilfreiche Orientierungen geben und Eltern wichtige Partner sind.“

1 Tag pro Woche Praxislernen in Klasse 7 und 8:

  • jeweils ein Trimester (ca. 10 Wochen) in der Holz-bearbeitung bzw. anderen handwerklichen Tätigkeitsfeldern, in der Metallbearbeitung, in einer sozialen Einrichtung oder der Schulküche

2 Tage Praktikum pro Woche in einem selbst gewählten Betrieb in Klasse 9:

  • Zusammenarbeit mit mittlerweile 150 Betrieben in unserer Umgebung

regelmäßige Präsentationen:

  • Schüler präsentieren ihre Erfahrungen aus den Praktika regelmäßig vor Mitschülern, Eltern und Lehrern

Berufsberatung vor Ort:

  • Intensive Berufsberatung durch die Arbeitsagentur während der gesamten Schulzeit

kleine Unterrichtsgruppen:

  • Kursunterricht in sämtlichen Hauptfächern (2 Klassen in 3 Gruppen), dadurch kleine Lerngruppen

Lernwerkstätten an 2 Tagen pro Woche:

  • Schüler bearbeiten unter Aufsicht eigene Aufgaben oder besuchen eine Arbeitsgemeinschaft im Ganztag

Ganztagsangebot:

  • ca. 30 Angebote von Lernwerkstatt, Sport, soziale Aktivitäten (Streitschlichtung, Kochen), LRS Förderung,  Fremdsprache, Bibliothek bis Schülerzeitung

GanztagBOSDienstag und Donnerstag können die Schüler zwischen verpflichtenden Angeboten im Mittagsband wählen.

  • Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7/8 und 10 gilt:
    • an beiden Tagen (Dienstag/Donnerstag) ist eine AG oder eine Lernwerkstatt bzw. Klassenleiterstunde zu besuchen
  • Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 gilt:
    • am Dienstag ist eine Lernwerkstatt oder AG zu besuchen

Unterrichtszeiten der BOS

Unterrichtszeiten Mo, Mi, Fr

Unterrichtszeiten Di, Do - Ganztagsbetrieb

offener Beginn 7.35 - 8.20 offener Beginn 7.35 - 8.20

1h

8.25 – 09.10

1h

8.25 – 09.10

2h

09.15 – 10.00

2h

09.15 – 10.00

3h

10.25 – 11.10

3h

10.25 – 11.10

4h

11.15 – 12.00

4h

11.15 – 12.00

5h

12.05 – 12.50

5h

12.05 – 12.50

6h

13.15 – 14.00

6h

13.15 – 14.05 Mittagsband

7h

14.05 – 14.50

7h

14.10 – 14.55

Notwendigkeit des Ganztages

In einer Ganztagsschule ist das Lernen und Leben auf vielfältige Weise miteinander verknüpft. Neben der Vermittlung und Erweiterung von Wissen, Fertigkeiten und Einstellungen wendet sich die Ganztagsschule bewusst auch der Aufgabe zu, soziale Fähigkeiten zu stärken. Soziales Lernen braucht Raum innerhalb und außerhalb des leistungsorientierten Unterrichts. Der Ganztagsunterricht liefert hierfür die notwendigen Grundlagen, erfordert aber gleichzeitig auch die notwendigen Stützsysteme, die das Gesamtkonzept abrunden und stimmig machen.

Rückblick auf die 9. Klasse

von Emily Lingner (ehemalige Schülerin)


Die neunten Klasse bedeutete für uns:

"So jetzt beginnt der Ernst des Lebens."

praktikumBOS

Die Schüler schrieben ihre ersten Bewerbungen für ihre großen Praktika. Einige tun sich damit leichter, andere eher schwerer. Der eigentliche Sinn dabei ist, sich ein Praktikumsplatz zu suchen, der für sein späteres Berufsleben sehr von Vorteil sein kann. Auch das haben einige nicht ganz verstanden.

Die Berufe waren bunt gemischt, vom Friseur bis zum Industriemechaniker war alles dabei. Die Praktika sind kein Problem, wäre da nicht die alljährliche Präsentation.An diesem besonderen Tag werden wie in einem kleinen Schauspiel alle Tätigkeiten und ausprobierten Berufe vorgestellt. Nur keiner der Schüler hatte wirklich Lust vor Lehrern, Eltern und Praktikumsbetreuern zu sprechen. Die Anfänge der Vorbereitung waren zuerst ganz schön schwierig. Nur dann, als die Idee stand, ging es endlich gut voran.

„Wir müssen den roten Faden finden!“,

SchuelerberichtBOSbestärkte Frau Rohloff immer. Die Spannung stieg aber, als die Präsentation vor der Tür stand. Für die Schüler kein Problem, denn sie haben alles mit Bravur gemeistert. Das Schwierigste der neunten Klasse war überstanden. Zwischendurch gab´s noch einige Wandertage, wie das Weihnachtsbowling, wo jeder ein paar Pins umgeworfen hat. Und der erste Ausflug in das Industriemuseum. Das war nicht nur für die Schüler das erste Mal, sondern auch für das Museum.

Über die Autorin Emily Lingner (r.i.B)

  • Emily besuchte den Kurs 10/2 bei Frau Geuckler. Während der 9. Klasse absolvierte sie erfolgreich ihr Jahrespraktikum im Naturschutzzentrum im Krugpark.

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