Unsere Schule

paxislernenPraxislernen ist ein besonderer, praxisorientierter Unterrichtsansatz. Es zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung der fachbezogenen Festlegungen des schulinternen Curriculums mit der Praxistätigkeit von Schülerinnen und Schülern in Betrieben oder Berufsbildungsstätten aus. Über individuelle Lernaufgaben aus verschiedenen Fächern werden Unterrichtsinhalte mit den Erfahrungen aus der Praxis verzahnt. Für die Durchführung werden gemäß dem fachübergreifenden bzw. fächerverbindenden Ansatz Stunden und Unterrichtsinhalte mehrerer Fächer zusammengefasst.

Grafik Lernort Praxis 768x238

Positive Aspekte des Praxislernens

  • Jugendliche kennen ihre Interessen und Fähigkeiten besser.
  • Durch das Bewusstwerden der Bedeutung von Fachwissen im Umgang mit Aufgaben im Berufsalltag erhöhen sich Lern- und Abschlussmotivation.
  • Die Bearbeitung und Präsentation von Praxislernaufgaben stärken Schülerinnen und Schüler bei der individuellen Lernplanung und Bewältigung komplexer Aufgabenstellung.
  • Soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und werden gestärkt.
  • Die individuelle Auseinandersetzung mit verschiedenen Praxislernorten fördert die Berufswahlkompetenz.
  • Es entstehen neue Chancen auf einen Praktikums- und Ausbildungsplatz.

wichtige Unterlagen und Hinweise für das Praxislernen:

alle weiteren Unterlagen finden Sie in unserem Downloadbereich

1 Tag pro Woche Praxislernen in Klasse 7 und 8:

  • jeweils ein Trimester (ca. 10 Wochen) in der Holz-bearbeitung bzw. anderen handwerklichen Tätigkeitsfeldern, in der Metallbearbeitung, in einer sozialen Einrichtung oder der Schulküche

2 Tage Praktikum pro Woche in einem selbst gewählten Betrieb in Klasse 9:

  • Zusammenarbeit mit mittlerweile 150 Betrieben in unserer Umgebung

regelmäßige Präsentationen:

  • Schüler präsentieren ihre Erfahrungen aus den Praktika regelmäßig vor Mitschülern, Eltern und Lehrern

Berufsberatung vor Ort:

  • Intensive Berufsberatung durch die Arbeitsagentur während der gesamten Schulzeit

kleine Unterrichtsgruppen:

  • Kursunterricht in sämtlichen Hauptfächern (2 Klassen in 3 Gruppen), dadurch kleine Lerngruppen

Lernwerkstätten an 2 Tagen pro Woche:

  • Schüler bearbeiten unter Aufsicht eigene Aufgaben oder besuchen eine Arbeitsgemeinschaft im Ganztag

Ganztagsangebot:

  • ca. 30 Angebote von Lernwerkstatt, Sport, soziale Aktivitäten (Streitschlichtung, Kochen), LRS Förderung,  Fremdsprache, Bibliothek bis Schülerzeitung

GanztagBOSDienstag und Donnerstag können die Schüler zwischen verpflichtenden Angeboten im Mittagsband wählen.

  • Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 7/8 und 10 gilt:
    • an beiden Tagen (Dienstag/Donnerstag) ist eine AG oder eine Lernwerkstatt zu besuchen
  • Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 gilt:
    • am Dienstag ist eine Lernwerkstatt oder AG zu besuchen

Unterrichtszeiten der BOS

Unterrichtszeiten Mo, Mi, Fr

Unterrichtszeiten Di, Do - Ganztagsbetrieb

1h

8.25 – 09.10

1h

8.25 – 09.10

2h

09.15 – 10.00

2h

09.15 – 10.00

3h

10.25 – 11.10

3h

10.25 – 11.10

4h

11.15 – 12.00

4h

11.15 – 12.00

5h

12.05 – 12.50

5h

12.05 – 12.50

6h

13.15 – 14.00

6h

13.15 – 14.05 Mittagsband

7h

14.05 – 14.50

7h

14.10 – 14.55

 

 

8h

15.00 – 15.45

Notwendigkeit des Ganztages

In einer Ganztagsschule ist das Lernen und Leben auf vielfältige Weise miteinander verknüpft. Neben der Vermittlung und Erweiterung von Wissen, Fertigkeiten und Einstellungen wendet sich die Ganztagsschule bewusst auch der Aufgabe zu, soziale Fähigkeiten zu stärken. Soziales Lernen braucht Raum innerhalb und außerhalb des leistungsorientierten Unterrichts. Der Ganztagsunterricht liefert hierfür die notwendigen Grundlagen, erfordert aber gleichzeitig auch die notwendigen Stützsysteme, die das Gesamtkonzept abrunden und stimmig machen.

Rückblick auf die 9. Klasse

von Emily Lingner (ehemalige Schülerin)


Die neunten Klasse bedeutete für uns:

"So jetzt beginnt der Ernst des Lebens."

praktikumBOS

Die Schüler schrieben ihre ersten Bewerbungen für ihre großen Praktika. Einige tun sich damit leichter, andere eher schwerer. Der eigentliche Sinn dabei ist, sich ein Praktikumsplatz zu suchen, der für sein späteres Berufsleben sehr von Vorteil sein kann. Auch das haben einige nicht ganz verstanden.

Die Berufe waren bunt gemischt, vom Friseur bis zum Industriemechaniker war alles dabei. Die Praktika sind kein Problem, wäre da nicht die alljährliche Präsentation.An diesem besonderen Tag werden wie in einem kleinen Schauspiel alle Tätigkeiten und ausprobierten Berufe vorgestellt. Nur keiner der Schüler hatte wirklich Lust vor Lehrern, Eltern und Praktikumsbetreuern zu sprechen. Die Anfänge der Vorbereitung waren zuerst ganz schön schwierig. Nur dann, als die Idee stand, ging es endlich gut voran.

„Wir müssen den roten Faden finden!“,

SchuelerberichtBOSbestärkte Frau Rohloff immer. Die Spannung stieg aber, als die Präsentation vor der Tür stand. Für die Schüler kein Problem, denn sie haben alles mit Bravur gemeistert. Das Schwierigste der neunten Klasse war überstanden. Zwischendurch gab´s noch einige Wandertage, wie das Weihnachtsbowling, wo jeder ein paar Pins umgeworfen hat. Und der erste Ausflug in das Industriemuseum. Das war nicht nur für die Schüler das erste Mal, sondern auch für das Museum.

Über die Autorin Emily Lingner (r.i.B)

  • Emily besuchte den Kurs 10/2 bei Frau Geuckler. Während der 9. Klasse absolvierte sie erfolgreich ihr Jahrespraktikum im Naturschutzzentrum im Krugpark.

Regeln zum Schulbetrieb der BOS Kirchmöser

  1. Jeder Schüler unserer Schule hat das Recht auf einen bestmöglichen Unterricht und die Pflicht diesen störungsfrei zu ermöglichen.
  2. Jeder Lehrer, jede Lehrerin hat das Recht auf einen störungsfreien Unterricht und die Pflicht diesen bestmöglich zu gestalten.

Folgende Rechte und Pflichten von SchülerInnen und LehrerInnen müssen an unserer Schule gewahrt, respektiert und erfüllt werden.

1.      Unterrichtszeiten

  • Die Unterrichtszeiten sind konsequent von allen Beteiligten einzuhalten.
  • SchülerInnen und LehrerInnen befinden sich vor Unterrichtsbeginn im Raum und bereiten den Unterricht vor.
    (Arbeitsmaterialien, Medien usw.)
  • Fehlt der entsprechende Fachlehrer 5 Minuten nach Unterrichtsbeginn, meldet der Klassensprecher dies im Sekretariat oder bei der Schulleitung.
  • Die LehrerInnen beenden den Unterricht. Die SchülerInnen verlassen erst nach Unterrichtsende den Unterrichtsraum.

2.      Verhaltensregeln

  • Das Trinken ist im Unterricht gestattet. (außer PC Räume)
  • Die Esseneinnahme im Unterricht ist nicht gestattet.
  • Jacken und Mützen sind vor dem Unterricht abzulegen.
  • Nach Unterrichtsende wird der Raum ordentlich verlassen. (Müll, Stühle, Tafel)
  • SchülerInnen verbleiben während der Unterrichtszeit im Raum.
  • Die Fenster und die Heizkörper werden nur nach Erlaubnis des Lehrers geöffnet / geschlossen.
  • Eine dem Schulalltag angemessene Kleidung ist in unserer Schule selbstverständlich.
  • Es besteht Alkohol- und Rauchverbot auch für alle schulischen Veranstaltungen außerhalb der Schule. Missachtungen können mit einer Bußgeldanzeige geahndet werden.
  • Der Besitz, der Handel und der Konsum von Drogen aller Art sowie der Besitz von Waffen aller Art, Feuerwerkskörpern und ähnlichen gefährlichen Dingen sind verboten.
  • Das Mitbringen von Edding-Stiften ist untersagt.

3.      Handy & Musikboxen

  • Die Handys sind auszuschalten und beim Betreten des Raumes abzugeben.
  • Boxen müssen auf dem Schulgelände ausgeschaltet sein.
  • Regelverstöße sind mit einer Beschlagnahmung der Gegenstände zu ahnden. In diesem Fall können die Gegenstände erst nach Beendigung des Unterrichtstages im Sekretariat abgeholt werden.

4.      Krankheit

  • SchülerInnen melden sich durch die Sorgeberechtigten zunächst vor Unterrichtsbeginn telefonisch krankheitsbedingt im Sekretariat und an Tagen der Berufsorientierung zusätzlich im Unternehmen ab.
  • Die schriftliche Entschuldigung der Sorgeberechtigten muss am 1. Tag des Wiederbesuchs der Schule vorliegen.
  • An den Tagen der Berufsorientierung muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden.

5.      Pausen

  • Mappen sind in großen Pausen wegen bestehender Unfallgefahr mit auf den Schulhof zu nehmen.
  • Jeder ist für seine Mappe bzw. Sachgegenstände selbst verantwortlich.
  • Die Toiletten und die Caféteria sind in den großen Pausen beim Verlassen des Schulgebäudes oder nach dem Beenden der Pause durch das Klingelzeichen aufzusuchen.
  • Das Betreten des Schulgebäudes ist vor der ersten Stunde mit dem Klingeln um 08.20 Uhr und erst nach dem Klingeln zum regulären Pausenende gestattet.
  • Der Verbleib während der großen Pausen ist nur auf erlaubten Flächen gestattet.
  • Das Verlassen des Schulgeländes ist strikt untersagt.

6.      Sanktionen

  • Jede Missachtung wird durch die betreffenden LehrerInnen, Sonderpädagogen, Sozialarbeiter oder Betreuer geahndet.
  • In diesem Fall wird die Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmenverordnung des Landes Brandenburgs angewendet.
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