Projekte

Nervös ordnet Noel seinen Stichwortzettel, spricht die letzten Worte nochmal ein, richtet sich auf und dann geht’s los:  Der 7. Jahrgang präsentiert den Berufsorientierungstag (BOT) der letzten zwei Trimester in der Schule. Doch bevor überhaupt einer der Schülerinnen und Schüler seine Erfahrungen aus der Praxis teilen kann, begrüßen die drei Moderatoren des Jahrgangs (Leyla, Niclas, Lilly) die versammelten Gäste vor der Schule und verweisen auf die einzelnen Räume.

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Doch der Reihe nach: Zwei Tage lang wurde mit den BOT-Lehrern Frau Klauß, Frau Thieme, Frau Altenkirch und Frau Schmidt in jahrgangsübergreifenden Kleingruppen mit den Kurslehrern zusammen um Worte, Präsentationsformen, Abläufe, Sprache, Räume, Materialien und vieles mehr gerungen, um eine würdige, unseren Maßstäben angemessene BOT-Präsentation im Jahrgang 7 durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten Powerpoints, bunte Plakate, Handouts, Rätsel für die Zuhörinnen und Zuhörer sowie kleine Stichwortzettel. Die Köpfe rauchten, einige schnauften, aber das Ergebnis kann sich dank starker Teamarbeit von den vorbereitenden Schülerinnen und Schüler und den BOT- samt Jahrgangkollegen sehen lassen.

So schließt sich nun der Kreis und der große Moment ist für Noel gekommen: Er muss vor vielen Eltern seine Erfahrungen, Werkstücke, Arbeitsschutz und die benutzten Werkzeuge in der Spema vorstellen.  Ein Raum weiter präsentiert sich der BOT-Bereich Holz und auch hier wird demonstriert, welche Projekte in Handarbeit realisiert wurden.  Die Hauswirtschaft informiert über gesunde Ernährung, die Ernährungspyramide, die Hygieneregeln und zubereitete Wraps stehen als kleines Häppchen für die Eltern bereit. Gleich daneben wartet Fit4Life mit praktischem Wissen über Erste Hilfe, Brandschutz und dem Seniorenthema auf. Die Eltern müssen ihr Erlerntes im Anschluss bei einem Kahoot-Quiz anwenden. Abgerundete wird der gemeinsame Präsentationsabend mit einer kleinen Elternversammlung.

Wir bedanken uns bei Ihnen, liebe Eltern, für Ihr vielseitiges Interesse und die Wertschätzung, die Sie Ihren Kindern und dem Berufsorientierungstag entgegenbrachten.

Im Namen der BOT- und Kurslehrer 7 - Susanne Assmann

Am Ende jedes Schuljahres in der Klassenstufe 9 steht die große Präsentation der einzelnen Praxislernplätze durch unsere Schülerinnen und Schüler. Diese Präsentation gestalten wir seit drei Jahren als einen Informationsmarktplatz, bei dem jeder Praktikant und jede Praktikantin seinen/ihren Praktikumsplatz sowie Tätigkeiten und Erfahrungen in individuellen Gesprächen mit Eltern, PraktikumsbetreuerInnen oder LehrerInnen präsentiert.

Eingeteilt in die Bereiche: Soziales, Dienstleistung-Handwerk, Einzelhandel, KFZ und Technik sowie Gesundheit und Pflege erklärten unsere SchülerInnen uns Gästen, was sie in Laufe des Schuljahres geleistet und gelernt haben. Fantastisch ist die Bandbreiten der Jobs, in denen unsere SchülerInnen tätig waren; von A wie Apotheke bis Z wie zweiter Praktikumsplatz, war alles vertreten.

In den Gesprächen konnten wir erfahren, was notwendige ist, um bei einem Patienten eine tägliche Wundversorgung zu machen, welche Projekte die Stadtteilbibliothek in Hohenstücken anbietet,  dass Rohr- und Kanalreinigung ein oft nicht so angenehmer Job ist, wann Rauchmelder in Privaträumen Pflicht sind und was sich hinter einer Entrümpelungsfachkraft verbirgt.

Einige unserer SchülerInnen haben mit ihrem Praktikum schon ihren späteren Ausbildungsberuf gefunden, andere sind noch auf der Suche oder lassen sich noch Zeit, da das Fachabitur ihr Plan A ist. Und auch wenn manchmal, auf die Frage, ob sie sich eine Ausbildung in diesem oder jenen Job vorstellen könnten, ein eindeutiges „NEIN“ kam, hat sich dieses Jahrespraktikum gelohnt. Denn diese Erfahrung jetzt zu machen ist wertvoller, als in zwei oder drei Jahren eine Ausbildung abzubrechen und sich umorientieren zu müssen.

Wir danken den Praktikumsbetrieben und den Betreuern für ihre Geduld und Zeit und ihr Engagement und die fantastische Zusammenarbeit. Rundrum ein gelungenes Praxislernjahr und eine tolle Präsentation! Denn da Wo Berufsorientierung drauf steht, ist auch  Berufsorientierung drin.

Ines Budick - Kursleiterin der 9.2

Liebe Sorgeberechtigte, liebe SchülerInnen,

im Hinblick auf die zu erwartenden Temperaturen und den Notenschluss der JGS 7-9 (28.06.23) wurde für die letzte volle Schulwoche (03.07-07.07.23) durch die Fachkonferenz Sport folgender Ablauf erarbeitet.

Ablauf003070707

Schulleitung

mein sommer mit mucks taschenbuch stefanie hoeflerIm Deutschunterricht in der 8. Klasse wird gerade „Ein Sommer mit Mucks“ gelesen. Die Schülerinnen und Schüler schrieben nach dem Lesen eine Rezension über den Roman. Vielleicht machen sie euch neugierig? Dann lest das Buch gerne selbst und erfahrt, wie Mucks und Zonja Freude werden und welche Umstände dazu führen, dass sich ihre Lebenswege wieder trennen.

Rezension zum Roman von Stefanie Höfler - verfasst von Tyler Maus

"Der Roman „Mein Sommer mit Mucks“ wurde von Stefanie Höfler geschrieben. Die Autorin wurde 1978 in Leonburg geboren und studierte Germanistik, Anglistik und Skandinavistik in Schottland und Freiburg.

In dem Roman spielen verschiedene Figuren mit, z.B. Zonja, Mucks, die sich beide im Schwimmbad kennenlernen, als Mucks halb im Wasser ertrinkt, weil er nicht schwimmen kann. Doch irgendwie ist Mucks komisch und viel verschlossener als Zonja. Das Thema Freundschaft ist in dem Roman gut beschrieben. Es ist ein spannender Roman, es war nie langweilig und ich hatte immer das Verlangen mehr zu lesen, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht. Ich empfehle den Roman absolut weiter, es lohnt sich."

Eine Rezension von Stefanie Höfler - verfasst von Nele Torge

"Der Roman „Mein Sommer mit Mucks“ hat 139 Seiten und ist ein Taschenbuch. Die Autorin wurde in Leonburg geboren und ist eine deutsche Kinder- und Jugendbuchautorin. Sie hat viele Preise mit ihren Büchern gewonnen.

Der Roman handelt von einem Mädchen namens Zonja und einem Jungen namens Mucks. Zonja geht sehr gerne ins Freibad und führt Statistiken über das menschliche Verhalten. Eines nachmittags sieht sie einen Jungen, der im Wasser um Hilfe schreit. Sie springt zu ihm und rettet ihm das Leben. Eine wunderbare Freundschaft entwickelt sich.  Doch Mucks ist anders als Zonja. Er hat viele blaue Flecken am Körper. Woher kommen sie?

Der Schreibstil des Romans ist sehr gut und eingänglich. Es hat sich flüssig gelesen und es hat sehr viel Spaß gemacht, den Roman zu lesen.  Ich empfehle das Buch in jedem Fall weiter, denn nur so erfährt man, warum Mucks blaue Flecken am Körper hat. Viel Freude beim Lesen."

Mit Beatbox im Gepäck, dröhnendem Bass und jeder Menge guter Laune startete die Klassenfahrt des 8. Jahrgangs in Richtung Greifswald. Unser Ziel war das Maritime Jugenddorf in Wieck. Direkt am Strandbad Eldena gelegen, umgeben vom Hafen und einer wunderschönen Anlage verbrachten wir eine ereignisreiche und fröhliche Klassenfahrt. Surfen, radeln, baden, shoppen, Eis essen, chillen und Kanu fahren standen auf unserem Freizeitprogramm, um dann den Abend immer bei einem gemeinsamen Volleyball- oder Fußballspiel ausklingen zu lassen.  Ein jeder Morgen begann mit der fröhlichen Musik von Nana Mouskouri „Guten Morgen Sonnenschein“, sodass auch niemand das Frühstück verschlafen konnte. Wenn es die Zeit erlaubte, verbrachten wir schnatternde Momente am Strand mit „Wahrheit oder Pflicht“, sprangen Ball spielend ins Wasser oder spielten Wikinger-Schach.

Am Abschlussabend wurden einzelne Schülerinnen und Schüler in verschiedensten Kategorien ausgezeichnet. Die 8.1 war unser sportlicher Spitzenreiter und gewann das Kursturnier im Volleyballspiel und erhielt mit Stolz ihren Preis. Hingegen Simon (8.2), Lia und Pascal (8.3) wurden für ihr soziales Engagement während der Klassenfahrt ausgezeichnet; auch, weil sie hervorragend alle Programmpunkte absolvierten.  Lea, Hermine (8.2) Dominique (8.1) Maja, Amy und Cicilia (8.3) verdienten sich den Preis für das sauberste und ordentlichste Zimmer.

Abschließend sei noch die tiefgründige Erkenntnis geteilt, speziell der Schülerinnen, dass Wasser wirklich nass ist. Beim Kanu fahren kommt der Mensch mit Wasser in Berührung und unter Umständen spritzt das Wasser sogar bei der Bewegung des Paddels. Völlig unvorbereitet traf die Mädchen diese tragische Erkenntnis. Man lernt eben auch etwas auf einer Klassenfahrt, z.B. über Wasser und seine Konsistenz.

So vergingen die vier Tage wie immer viel zu schnell und wir mussten abreisen. Die Rückfahrt war sehr still: Beatbox eingepackt; alle Kraftreserven waren scheinbar aufgebraucht.

Marcel Tschöpe, Anna Goldammer, Franziska Thieme mit Susanne Assmann

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